Dieser Song ist für euch…

Okt 25
2011

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R.I.P.

Okt 06
2011

Steve Jobs  1955 – 2011

You made “The Difference”

We’ll miss You

Hip Hop…

Aug 09
2011

…Sprachrohr des Ghettos

…(Sub)kultur der Vorstädte

oder einfach nur das Esperanto eines grenzdebilen Präkariats?

Man weiß es nicht – Tatsache ist, dass die Rhymes and Vibes der selbsternannten Gangster oft kaum irgendeinem Versmass entsprechen und die Inhalte das Niveau einer nachmittäglichen Talkshow glatt unterbieten. Ein aus Umlauten und unverständlichen Wörtern zusammengesetzter Sprachdung, dessen Verständlichkeit mit steigendem IQ direkt proportional immer größeren Hürden ausgesetzt ist.

Hier ein Auszug aus dem Hip Hop Dictionary:

  • Hallo = Was geht???
  • Tschüss = Hade.
  • Mobben = Dissen
  • Freund = Alter, Homie
  • Feind = Alter, Bitch, Fronter, Byter
  • Bekannter = Alter.
  • Mutter = Alte (Fremde Mütter werden oft Ziel eines bösartigen Raptextes, jedoch reimt sich auf Mutter nur Butter und deshalb kommt prinzipiell ein schlechter Reim dabei raus)
  • Freundin = Schlampe.
  • Rappen = Spitten
  • Weich = weak
  • Schlecht = wack
  • Rapper = MC
  • Sinnloses Wort = YEAH!!!
  • Ausdruck von Sinnlosigkeit = YO!
  • Obdachloser = Penner
  • Junge= Alter
  • Mädchen = Alte
  • Ein Gangster = Ein G
  • Tot = Am Arsch
  • Streit = Beef (Rindfleisch)
  • Rindfleisch = Streit
  • Frau = Bitch, Schlampe
  • Scheiße = fuck
  • du wurdest von deinen Eltern bei etwas erwischt = shit, fuck ich bin gefickt!!!
  • adjektiv für etwas Gutes = Cool, fresh, crazy
  • Verbindungssatz(frage) zwischen den Hauptsätzen = weiß’d wass isch mein ??

Wenn es dann fröhlich ans Reimen geht bleibt der Sinn oft auf der Strecke, wie in diesem kryptischen Zweizeiler des Obergangsters Bushido:

“Isch zeig dir was passiert wenn wir beide Streit haben

deine Tochter wird für meine Jungs zum Leihwagen”

Hääää????

Auch der Hip Hop “Style” ist sicherlich nicht jedermanns Sache, wie die Baggy Pants (hatte mein Opa auch an – konnte er super seine Windel drin verstecken – auch mit voll un so), die viel zu großen Basketballstiefel, Baseballcaps und der billige Ludenschmuck.

Was mich aber wahnsinnig macht ist, dass diese HONKs (das ist übrigens ein Fachbegriff aus der Soziologie und bedeutet Hauptschulabgänger Ohne Nennenswerte Kenntnisse) mittlerweile jeden coolen Song auf dieser Welt auf ihre nervtötende Art und Weise so verscratched und verrapped haben, dass es einer Sau graust.

Als Dankeschön für diesen kulturellen Overkill habe ich hier mal ‘nen kleinen Rap für alle G’s geschrieben:

Ihr stinkt wie’n toter Flipper

habt Bremsspuren im Schlüpper

Du und deine Homie

ihr kriegt nicht mal ‘nen Job bei OBI

ihr seid sogar zu blöd zum Reimen

und eure Texte sind zum Weinen

ihr lauft wie’n Hund beim Kacken

dabei gehört ihr in Zwangsjacken

und dann ab ins nächste Heim

das war mal’n echter Rhyme

(das ganze zu einer 64 Beat Version von “Schwarzbraun ist die Haselnuss” von Heino)

YoSammy

Pornopoly

Aug 06
2011

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Countdown 9

Mai 17
2011

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Countdown 10

Mai 16
2011

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Schoko

Apr 25
2011

Gerade das Osterfest ist für mich mit wunderschönen Jugenderinnerungen verbunden. Aufgewachsen in einem erzkonservativen katholischen Kaff in Unterfranken wurden für uns Kinder bereits frühzeitig die Glaubensweichen gestellt, indem man zwischen Blaskapelle und freier deutscher Kolpingjugend zum Ministranten gedrillt wurde.

Permanenter Ausschlag vom Pfaffenrobenwaschmittel und eine beginnende chronisch obstruktive Lungenerkrankung vom Weihrauch waren nur zwei der zahlreichen Nebenwirkungen der Glaubenszwangsprostitution, denn vom Frühaufstehen zum Glockengeläut behielt ich auch noch eine Epilepsie zurück. Aber als kugelrunder, pausbackiger, rotwangiger bayerischer Bub genoss ich die Festivitäten, bei denen – monetär oder in Form von Nahrung – etwas für mich abfiel.

Zugegeben Beerdigungen und Hochzeiten (die übrigens jahrelang ein und dasselbe für mich waren) veranlassten den glücklichen oder traurigen Kirchgänger zu einem Kopfstreichler und einer Mark Fuffzich, aber richtig gut meinte es der Barmherzige in den Trauertagen vor Ostern und am Dreikönigstag mit mir. Für die Heiden unter uns sei gesagt, dass am Gründonnerstag und Karfreitag auf das Gebimmel im Kirchturm verzichtet wird, weil da der Tschieses von irgendswelche doherglaufene an a bor Dachladdn gnageld und aufn Ölberch ausgschdelld wird (…das war fränkisch). Um die Kirchengemeinde an diesen Tagen trotzdem auf die vorösterlichen Pflichten aufmerksam zu machen, werden Kids in eigens dafür angefertigten Gewändern mit einer Art Ratsche lärmend durch die Dorfstrassen geschickt. Die Eier die man bei einer Art Bettelei für den Krach und als Entschädigung für den erworbenen Tinnitus am Samstag vor Ostern erhält, verkauft man dann für teures Geld an die Mami, die die gammeligen, halb bebrüteten Dinger im Kompost entsorgt.

Highlight des katholischen Jahres war allerdings der Dreikönigstag. Jahr für Jahr am 6. Januar werden 4 Teams mit jeweils 3 Ministranten gebildet, die sich dann als die 3 heiligen Könige Kaspar, Melchior und Balthasar verkleiden. Singend stiefeln sie von Haus zu Haus und malen kryptische Zeichen mit Kreide an die Haustüren. Man wurde natürlich für das Gegröhle und Gekritzel an den Haustüren mit Süssigkeiten und belegten Brötchen fürstlich entlohnt. Die Dorfjugendlichen die den königlichen Gewändern bereits entwachsen waren, machten sich einen Spass daraus die hoheitlichen Trupps mit Hochprozentigem in die Häuser zu locken und dort abzufüllen. So kam es nicht selten vor, dass nach wenigen Strassen die Sternsingerei in eine SternhagelvollLallerei überging und sich der ein oder andere König ins Geschmeide erbrach.

Da einer dieser drei Kronenträger ein Farbiger, Schwarzer, Dunkelhäutiger oder wie nennt man die jetzt politisch korrekt (ändert sich ja auch wie die Steuerfreibeträge – ich glaube Brikett, Dachpappe und Tintenpusher sind out) war,  musste  ein Ministrant immer schwarz geschminkt werden. Den Mohr legten wir in einem Losverfahren fest, denn niemand erklärte sich dazu freiwillig bereit, nicht aus Rassismus sondern weil die Prozedur immer so lange dauerte und die scheiss Schuhwichse nur sehr schwer wieder abging (viele kleine fränkische Ministranten liefen nach Wochen noch schwarzgeschminkt in den Dorfstrassen umher und flüchteten vor sexuell erregten Küstern…man weiss es nicht).

Nun begab es sich zu einer Zeit…so Mitte der 70er, der Zeit von Flowerpower, freier Liebe und…ja und dem ersten farbigen Jungen in unserem kleinen unberührten Katholikendorf, der von uns nur liebevoll Schoko genannt wurde. Ich weiss es noch als wäre es gestern gewesen (gestern vor 35 Jahren) als wir in der Schule um Schokos Gunst buhlten, in der Hoffnung dass er mit seinem ebenholzfarbenen Teint unser Dreikönigsteam bereichern würde. Mensch mit ‘nem echten Shaft da auflaufen, das wäre echt cooooool.

Nun, das Ende der Geschichte ist kurz erzählt:  Schoko entschied sich zwar für unser Team, aber gegen den Schwarzen. Mit den Worten:” Isch mach eusch doch net den Nescher!!!” lehnte der selbsternannte  Malcolm X in tiefstem hessisch kategorisch unsere Beteuerungen ab. Letztendlich mussten wir einen Weissen schwarz und den Schoko weiss schminken,  aber in mir spürte ich den Schmerz den Schokos Vorfahren auf den Baumwollfeldern irgendwo in Alabama ertragen haben müssen und der ihn dazu veranlasst haben muss uns eine Lehre über Klischees zu erteilen!!!

“Swing low, sweet Chariot – coming for to carry me Home”

BalthaSam

Liberalismus

Apr 05
2011

Nach gefühlten 50 Jahren politischem SMOG und nervigem Keilriemenquietschen, hat das Guido-Mobil  keinen TÜV mehr bekommen und der Rest der FDP freut sich als hätten sie gerade die 5 Prozent Hürde abgeschafft. Als politisch interessierter Bürger fragt man sich jetzt allerdings: “Worüber???”

Möglicherweise wie ich, über die Tatsache diesen stets beleidigt klingenden, fistelstimmigen Selbstbeweihräucherer nicht mehr ertragen zu müssen oder die Hoffnung BigMac Homburger und Nuschelopa Brüderle gleich mit in der Schrottpresse zu entsorgen.

Ich glaube jedoch die Freude gilt dem Neuanfang, dem ja laut Hermann Hesse immer ein Zauber inne wohnt und in dem sich die FDP nach allen Seiten öffnen will, denn wie man gemerkt hat können sich den Klientelliberalismus nur die Wenigsten leisten. So eine Art eierlegende Wollmilchsau unter den Parteien will man werden. Eine Partei die jeder bedenkenlos wählen kann, die jedwede Interessen vertritt. Die anderen Parteien könnten sich dann auflösen und würden bei Wahlabenden  mit Ulrich Deppendorf immer unter der Diagrammsäule Sonstige geführt, wie die KPD oder die NPD.

Man könnte dann auf die von Großmaul Jorgo Chatzimarkakis bevorzugte Lösung des Teamvorsitzes mit Merkel, Gabriel, Özdemir, Rösler und Lötzsch zurückgreifen. Die könnten dann auch alle Kanzler werden und Vizekanzler und Vizevizekanzler…, politische siamesische Fünflinge die auch immer gemeinsam zu Talkshows gingen, aber nicht schlecht übereinander reden könnten weil sie sich ja dann selbst beschimpfen.

Hier die Auftaktrede des neugewählten Kanzlerallerleis:

Meine Damen und Herren, Politik bedeutet, und davon sollte man ausgehen, das ist doch – ohne darumherumzureden – in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden. Ich kann meinen politischen Standpunkt in wenige Worte zusammenfassen: Erstens das Selbstverständnis unter der Voraussetzung, zweitens und das ist es, was wir unseren Wählern schuldig sind, drittens, die konzentrierte Beinhaltung als Kernstück eines zukunftsweisenden Parteiprogramms.

Wer hat denn, und das muss vor diesem hohen Hause einmal unmißverständlich ausgesprochen werden. Auch die wirtschaftliche Entwicklung hat sich in keiner Weise … Das kann auch von meinen Gegnern nicht bestritten werden, ohne zu verkennen, dass in Brüssel die Absicht herrscht, die Regierung der Bundesrepublik habe da – und, meine Damen und Herren …warum auch nicht? Aber wo haben wir denn letzten Endes, ohne die Lage unnötig zuzuspitzen? Da, meine Damen und Herren, liegt doch das Hauptproblem. – Bitte denken Sie doch einmal an die Altersversorgung. Wer war es denn, der seit 15 Jahren, und wir wollen einmal davon absehen, dass niemand behaupten kann, als hätte sich damals – so geht es doch nun wirklich nicht!

Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Fragen des Umweltschutzes, und ich bleibe dabei, wo kämen wir sonst hin, wo bleibe unsere Glaubwürdigkeit? Eins steht doch fest und darüber gibt es keinen Zweifel. Wer das vergißt, hat den Auftrag des Wählers nicht verstanden. Die Lohn- und Preispolitik geht von der Voraussetzung aus, dass die mittelfristige Finanzplanung und im Bereich der Steuerreform ist das schon immer von ausschlaggebender Bedeutung gewesen ….

Meine Damen und Herren, wir wollen nicht vergessen, draußen im Lande und damit möchte ich schließen. Hier und heute stellen sich die Fragen, und ich glaube, Sie stimmen mit mir überein, wenn ich sage…Letzten Endes, wer wollte das bestreiten! Ich danke Ihnen …..(Loriot)

Sushi Sorglos

Apr 03
2011

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Facefuck

Mrz 14
2011

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